Startseite
    K.Ö.St.V. Kürnberg Deckel und Band
Startseite


Veranstaltungen

Über uns
Chargen
Kontakt
Comment
Geschichte
CV-Geschichte
Lageplan

Fotogalerie

Diskussion

Zeitung

Vorort

Gästebuch

Links

Intern

ÖCV Logo

Fotoseite des EKV

SSL Certificate Authority


  

Über uns / Comment



 Riten-Comment

 

 Rezeption
 Branderung
 Burschenpromotion
 Philistrierung
 Jubelbandverleihung
 Ehrenbandverleihung
      Ehrenmitglieder
 Salamander
      Festsalamander
      Cartellsalamander
 Begräbniscomment



nach oben nach unten

Rezeption

Die Aufnahme des "Finken" (nicht korporierten Studenten) erfolgt nach Bewilligung durch den BC auf der Kneipe. Die Rezeption wird allgemein nach einem Ritus gehandhabt, der teilweise auf Bräuche, die schon zu Ausgang des Mittelalters in studentischen Kreisen üblich waren, zurückgeht. Der Eintritt in die Verbindung ist ein bedeutungsvoller Schritt fürs Leben, der viele schwerwiegende Pflichten mit sich bringt. Die Rezeptionsrede, die Rezeptionsformeln, deuten diesen Ernst an. Aber daneben steht jugendfrohe, lautere Heiterkeit. Der Vorgang ist folgender:

Das Präsidium kommandiert: Silentium! Es steige die Rezeption! Die Corona stimmt das Lied "In Wien grad angekommen" an. Währenddessen entfernt sich der FM mit den Füchsen aus dem Kneipraum. Die Corona stimmt nun das Lied "Was kommt dort von der Höh", bei welchem der FM mit den Füchsen zum Präsidium einreitet. Nachdem sich der FM mit seinen Füchsen beim Präsidium aufgestellt hat, beendet er das angestimmte Lied mit den Strophen "Ihr Diener meiner Herren" und "Ich bring Euch meine Füchs".
Es folgt nun die entsprechende Rede, die nach Möglichkeit der Leibbursch des zu Rezipierenden hält.
Hierauf spricht der FM: (salutiert) Ego N.N. V.N. pro tempore Kürnbergiensis vulpium major, te N.N. recipio in nomine cerevisiae (der FM trinkt zuerst, hierauf der Fuchs) et in civitatem amicitiae (gibt die Hand) et in locum fidelitatis (umarmt ihn), ut sis vulpes in oboedientia (legt dem Neofuchsen das Band um die Schulter und setzt ihm die Mütze auf).
Hierauf fragt der FM: Tuum Nomen sit? (Der Fuchs nennt seinen Couleurnamen) Sodann: Tuus burschius sit? (Fuchs nennt seinen Leibburschen) Dann wendet sich der FM an die Corona: Hohe Corona, ich frage an, was war Studiosus N.N.? Die Corona antwortet: Fink! Darauf der FM: Hohe Corona, ich frage an, was ist Bbr. N.? Die Corona antwortet dann: Fuchs! Heil ihm!

Während die Corona "So wird der Fink ein Fuchs ...." singt, begibt sich der Fuchsmajor mit den Neofuchsen auf den Platz. Hierauf steigt das Lied "Es hatten drei Gesellen". Nach diesem steigt ein donnernder Festsalamander zu Ehren der Neofüchse; dessen Kommando beim Hohen Fuchsmajor liegt.



nach oben nach oben
 

nach oben nach unten

Branderung

Bei der Branderung kommt so recht die ulkige Seite des Fuchsentums zum Ausdruck. Die commentmäßige Branderung erfolgt auf einer Kneipe, wenn die vom BC zugelassenen Füchse die Branderprüfung bestanden haben. Die folgende Formel kann und soll durch gelungene Improvisation ausgestaltet werden.

FM fragt an: Hohes Präsidium, kann die Branderung steigen? Das Präsidium: Sie steige sofort!
Während das Lied "O wonnevolle Jugendzeit" gesungen wird, reiten der FM mit den Füchsen (ähnlich wie bei der Rezeption) ein. Dann verkündet der FM das Kalkül des Branderexamens. Danach reicht der FM dem Fuchsen das Brandergetränk und fordert ihn auf , sein Trinkexamen abzulegen.
Hierauf folgt das Gesangsexamen. Wenn möglich sollte der Fuchs einen selbstverfaßten ulkigen Text zu einer bekannten Melodie singen.
Schließlich fordert der FM die Corona auf, beliebige Fragen an den Fuchsen zu richten. Kann er die Frage nicht beantworten, bekommt er mit einem angerußten Korken einen Strich ins Gesicht. Der FM vollendet die Branderung mit den Worten: Ego N.N. vulgo N., pro tempore Kürnbergiensis vulpium major, te N.N. vulgo N. vulpem grandissimum nomino (schwärzt seine Stirn mit dem angerußten Korken), nominatum declaro (schwärzt seine rechte Wange), declaratum proclamo (schwärzt seine linke Wange).
FM: Hohe Corona, ich frage an: Was ist Bundesbruder N?
Corona: Brandfuchs! Heil ihm!

Während der Cantus "Ich war Brandfuchs noch an Jahren" gesungen wird, geht der Fuchs von einem geburschten Mitglied zu anderen und wird von ihm mit dem angerußten Korken angestrichen. Der Fuchs hat bis Mitternacht angestrichen zu bleiben.



nach oben nach unten

Burschenpromotion

Die Burschung am Ende der Fuchsenzeit muß in ernster und feierlicher Form vollzogen werden. Der ganze Ernst, der im Wesen einer katholischen Verbindung beschlossen ist, soll dabei zum Ausdruck kommen. Ihre Stätte ist der Kommers oder die Festkneipe. Die ganze Corona soll sich bemühen, durch ihr Verhalten zur größtmöglichen Feierlichkeit beizutragen. Jede und sei es die harmloseste Verulkung des Aktes ist ein unverantwortlicher Commentverstoß.

Burschung

Das Präsidium kommandiert das Lied "Alles schweige". Während die 3. Strophe gesungen wird, begibt sich der FM mit dem zu promovierenden Fuchs zum Präsidium. Nach einer Rede, die nach Möglichkeit der Leibbursch oder der x halten sollte und in der besonders auf die Bedeutung der Burschung hingewiesen wird, spricht das Präsidium: Und so frage ich Dich, gelobst Du mir als dem derzeitigen Senior Kürnbergs, stets treu zur Fahne Kürnbergs zu stehen, an ihren Prinzipien unverbrüchlich festzuhalten, die Satzungen und Statuten der Verbindung gewissenhaft zu befolgen, das Conventsgeheimnis zu wahren, Freud und Leid mit ihr zu teilen, ihre Interessen nach besten Kräften zu fördern und allen Mitgliedern ein wahrer Freund und Bruder zu sein? So gelobe dies bei gekreuzten Klingen auf die Fahne Kürnbergs!
Fuchs: Ich gelobe. (schwört auf die Fahne Kürnbergs, die der xx schräg nach vorne hält, während der FM und der x ihre Schläger über der Fahne kreuzen, durch Anlegen der Schwurfinger auf die Fahne)
Präsidium: So nimm den hin das gold-weiß-grüne Band und bedenke, daß es dich für immer an unsern Bund kettet. (legt es ihm um, während der FM das Fuchsenband abnimmt) Dein Wahlspruch sei: "Für Gott, Volk und Heimatland" auf immerdar.
Präsidium: Ego N.N. vulgo N. pro tempore Kürnbergiensies senior ex auctoritate et dignitate conventus, te vulpem N.N. v.N. bursarium nomino (schlägt mit dem Schläger auf die linke Schulter), nominatium declaro (auf die linke Schulter), declaratum proclamo (auf die rechte Schulter).

Es steigt Kürnbergs Bundeslied. Der FM begibt sich inzwischen mit dem Neoburschen auf die Plätze. Zu Ehren des Neoburschen kommandiert darauf das Präsidium einen donnernden Festsalamander. Danach steigt der Cantus "Burschen heraus". Danach kommandiert das Präsidium "Burschung ex" und bringt dem Neoburschen im Namen der Verbindung die Blume.



nach oben nach oben
 

nach oben nach unten

Philistrierung

Es soll hier nicht eine starre Form, sondern ein Leitfaden für die Philistrierung auf der Kneipe gegeben werden. Teils ernst, teils fröhlich gestimmt, soll der junge Philister von der Aktivitas verabschiedet werden. Es ist auch ein netter Brauch, ihm eine Philistrierungsurkunde als Erinnerung an diese Kneipe zu überreichen. Zu Beginn steigt das Lied: ."O alte Burschenherrlichkeit". Der zu philistrierende Bursch begibt sich während des Liedes mit dem Phil-x zum Präsidium.
Präsidium: Das Wort zur Philistrierungsrede hat der hohe Phil-x. Präsidium: Der hohe Phil-x nehme die Philistrierung vor. Phil-x: Gelobst du mir, dem derzeitigen Philistersenior Kürnbergs, auch weiterhin zur Fahne Kürnbergs zu stehen, deine Pflichten als Alter Herr nach bestem Können zu erfüllen und wie bisher jedem Kürnberger ein wahrer Freund und Bruder zu sein? So gelobe es mit Handschlag. Bursch: Ich gelobe. Das Präsidium bittet den Philister zur schwarzen Tafel, wo ihn zwei kräftige Füchse willkommen heißen und ihn auf ihre Schulter nehmen und seinen Rücken zur Tafel kehren. Präsidium: Und so frage ich dich: Wieviele Couleursemester trägst du auf dem Rücken? (Bursch antwortet)
Daraufhin zählt das Präsidium 1, 2, 3 usw., wobei der hohe xx den Philister bei jeder Semesterzahl mit der Hand gegen die Tafel stößt. Sodann hat der Philister einen Halben zu leeren. Nach dieser Zeremonie überreicht das Präsidium dem Philister die Urkunde. Zum Abschluß der Philistrierung steigt das Lied: "Bemooster Bursche zieh' ich aus".



nach oben nach unten

Jubelbandverleihung

Die Übergabe der Jubelbänder findet alljährlich auf dem Stiftungsfestkommers statt. Die Funktion nimmt der Philistersenior vor. Nach einer dem festlichen Akt entsprechenden Ansprache, nimmt er den Jubelphilistern das erneute Burschengelöbnis ab und schmückt sie mit dem Jubelband.



nach oben nach unten

Ehrenbandverleihung

Bandverleihungen an Angehörige von Cartellverbindungen (Bandinhaber, Bandphilister) sind dadurch ein schöner Brauch, daß neben der Würdigung der Verdienste des Geehrten um die betreffende Verbindung auch der Cartellgedanke in eindrucksvoller Weise gefeiert wird. Der da und dort in Erscheinung tretende "Bänderhunger" ist gewiß unschön. Indessen sind Zwei- und Mehrbänderinhaber, die ihre h.c.-Bänder in Ehren tragen und im Bewußtsein ihrer Verpflichtungen gegenüber den Bandverbindungen, wertvolle, ja oft unersetzliche Klammern im Gefüge unseres Cartellverbandes.
Die vom Convent ernannten Ehrenmitglieder (Ehrenphilister) und Cartellphilister (Bandinhaber, Bandphilister) werden im Rahmen einer Festkneipe oder eines Kommerses mit Band und Mütze durch den x geschmückt, nachdem dieser oder ein AH zumeist der Phil-x, in einer Ansprache die Gründe der Ehrung der Corona mitgeteilt hat. Die Bandverleihung erfolgt in ähnlicher Form wie die Burschung:
Präsidium: So frage ich Dich, gelobst du stets treu zur Fahne Kürnbergs zu stehen, ihre Satzungen und Statuten gewissenhaft zu erfüllen, das Conventsgeheimnis zu wahren, Freud und Leid mit ihr, zu teilen, ihre Interessen nach Kräften zu fördern und jedem Mitglied, ein wahrer Freund, und Bruder zu sein? So gelobe dies mit Handschlag! N.: Ich gelobe. Pr: So nimm denn hin das Gold-weiß-grüne Band (legt ihm das Band um) und bedenke, daß es dich für immer an unseren Bund kettet. Dein Wahlspruch sei: "Für Gott, Volk und Heimatland", auf immerdar!
Zum Abschluß steigt Kürnbergs Bundeslied.

Ehrenmitglieder

Ehrenmitglieder, die wegen ihrer Verdienste um die Verbindung und ihre Ideale das Band der Verbindung h.c., erhalten, haben seit altersher den CV-Verbindungen ihrer besonders Gepräge gegeben. Die Verleihung einer Ehrenmitgliedschaft ist zumeist auch die Gelegenheit dazu, die Verbundenheit einer CV-Korporation mit dem katholischen Leben in seiner ganzen Breite und Tiefe zu bekunden und durch die Ehrung von Männern, die sich um das Vaterland oder die Wissenschaft besonderer Verdienste erworben haben, den Bestrebungen des Bundes auf diesen Gebieten Ausdruck zu verleihen. Vor der Verleihung einer Ehrenmitgliedschaft ist rechtzeitig nach den Bestimmungen der Cartellordnung die Zustimmung des Vorstandes der Altherrenschaft des ÖCV und des Vorortes einzuholen. Die Bandüberreichung hat sodann auf einem Kommers zu erfolgen.



nach oben nach oben
 

nach oben nach unten

Salamander

Der Salamander, dessen Herkunft im Dunkeln liegt, ist die höchste studentische Ehrenbezeugung. Jedes Mitglied hat Anspruch auf drei Salamander: bei der Rezeption, bei der Burschung und bei der Trauerkneipe. Es soll aber darauf geachtet werden, daß während einer Kneipe oder eines Kommerses nur ein Salamander bzw. für alle Geehrten gemeinsam, gerieben wird. Der Geehrte bleibt während des Salamanders mit der Mütze auf dem Kopf sitzen.
Die Entstehungsgeschichte des Salamanders ist bis heute ungeklärt. Der Dichter Scheffel schildert in seinem Roman "Ekkehard" ein Trankopfer: Die Männer ergriffen ihre Krüge und rieben in einförmiger Weise dreimal auf geglättetem Stein, daß ein summendes Getöse entstand, dann hoben sie gleichzeitig dieselben der Sonne entgegen und tranken aus, in gleichem Takt setzten alle den Krug nieder. Wie ein Schlag klang dies."
Nach anderer Auffassung geht der Salamander auf einen um 1770 in Amerika geübten Brauch zurück. Der Salamander war dabei ein Likör, der brennend serviert und nach kurzem Reiben getrunken wurde. In dieser Form wurde der Salamander auch um 1830 an deutschen Hochschulen fast ausschließlich beim Schnapstrinken als Trinkspiel geübt. Bald wurde er jedoch zum Biersalamander und erhielt die heute noch geltende Bedeutung als studentische Ehrung.

Der Salamander darf nur mit Erlaubnis des Präsidiums steigen, das auch für gewöhnlich das Kommando inne hat, nur bei der Rezeption kommandiert der Hohe FM.

Festsalamander

Präsidium: Silentium! Zu Ehren unseres Bb N. steigt ein donnernder Festsalamander. Sind die Stöffer präpariert?
Corona: Sunt!
Präsidium steigt auf den Sessel, stellt den rechten Fuß auf den Tisch, streckt den Schläger. Kontrarien strecken mit.
Pr.: Surgite sociales ad exercitium salamandri in honorem N.! 1-2-3! bibite! (trinken) 1-2-3! Auf und ergreifet!
Co.: Auf und ergreifet froh das Schwert, froh das Schwert, Östereichs Freiheit ist es wert. Reichet die Hände zum mutigen Kampfe, gegen die Feinde stürmet, stürmet, stürmet!
Pr.: 1!
Co.: Auf und ergreifet froh das Sehwert!
Pr.: 2!
Co.: Östereichs Freiheit ist es wert!
Pr.: 3!
1-2-3!
(reiben, "Salamander" murmeln)
1-2-3! (Bei 3 Gläser heben)
1-2-3! (Bei 3 Gläser auf den Tisch stoßen)
Salamander ex, ein Heil unserem N.!
Co.: Heil ihm!

Cartellsalamander

Pr.: Sind die Stöffer präpariert
Co.: Sunt!
Pr.: (Ohne auf den Sessel zu steigen, jedoch mit gestrecktem Schläger): Ad exercitium salamandri!
1-2-3! los!
(trinken) 1-2-3! (reiben, bei 3 Glas heben) 1-2-3! (bei 3 Glas niederstoßen) Salamander ex, Heil CV!
Co.: Heil CV!



nach oben nach unten

Begräbniscomment

siehe Trauercomment

Besonderer Comment
Gesellschaftscomment

 
nach oben nach oben
Homee-MailSitemap