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Von 1. bis 6. Mai trafen einander eine Kartellschwester und fast 30 Kartellbrueder aus Deutschland, Oesterreich und Belgien zu einer Studienreise in Bruessel, die vom EKV organisiert wurde. Das dichte Programm hatte seinen Auftakt im Stammlokal des MKV/OeCV Zirkels am Abend des 1. Mai, wo nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Ablauf der Woche durchgegangen wurde und man sich mit dem einen oder anderen Bier auf diese einstimmte.
Am Mittwoch Vormittag fand bereits der erste Hoehepunkt statt: Der Oesterreichische Botschafter, Dr. Thomas Mayr-Harting, fuehrte die Gruppe durch das Hauptquatier der NATO, wo von verschiedenen Vortragenden die Standpunkte zu einer gemeinsamen Sicherheitspolitik erlaeutert wurden.
Am Nachmittag stand ein Besuch beim Rat der Europaeischen Union mit Kbr. Mag. Thomas Brandtner auf dem Programm, der die Rolle und die Aufgaben des Rates den Teilnehmern erlaeuterte.
Am Abend waren die Teilnehmer zunaechst bei Kbr. Prinz Nikolaus von Liechtenstein, Botschafter zur EU, zu einem Empfang in seine Residenz geladen und danach fand der Ausklang im Schmankerl, einem „Oesterreicher – Lokal" im Zentrum des Institutionen - Viertels in Bruessel statt.
Das gemeinsame Buero der Regionen Tirol, Suedtirol und Trentino war die erste Station am Donnerstag. Nach der Begruessung durch Dr. Richard Seeber, Leiter des Tirolbueros, sprachen die Kartellbrueder Dir. Dr. Alfred Komaz und Jochen Richter ueber die Aufgaben und Inhalte ihrer Taetigkeit in der Europaeischen Kommission.
Das Europaeische Parlament war Kulisse des Nachmittagsprogramms. Ksr MEP Ursula Stenzel, Kbr. MEP Mag. Othmar Karas, Kbr. MEP Armin Laschet und Kbr. MEP Dr. Hans Peter Meyer sprachen ueber ihre Arbeit als Europa-Parlamentarier und Kbr. Mag. Philipp Schulmeister fuehrte die EKV Gruppe durchs Parlament.
Am Abend stand ein Empfang von Kbr. Kommissar Dr. Franz Fischler auf dem Programm, wobei er im Rahmen des Abendessens seine Taetigkeit als Kommissar erlaeuterte und die Ziele der Europaeischen Landwirtschaftspolitik beschrieb.
Nach den traditioniellen Morgenstau in Brüssel erreichte die Gruppe die Hanns-Seidel Stiftung, wo bereits der erste Referent Kbr. Klaus Oidtmann, Mitarbeiter in der Vertretung des Freistaates Sachsen in Brüssel, wartete. Sein Vortrag war der Taetigkeit des Landesbueros und der Europaeischen Bildungspolitik gewidmet.
Kbr. Drs. Michael Kuhn, Leiter des Verbindungsbüro der Österreichischen Bischofskonferenz referierte ueber die Vertretung der Kirchen in Europa und über seine Arbeit in der EU Bischofskonferenz.
Als dritter Redner des Vormittags sprach Kbr. Mag. Günther Fehlinger, Generalsekretär des Europäischen Wirtschaftsbundes, über die internationale Zusammenarbeit der Mitte-Rechtsparteien, die Notwendigkeit der Wirtschaftsreform und der Frage des Umbaus des Sozialstaates.
Am Nachmittag waren die Teilnehmer in die staendige Vertretung Oesterreichs bei Kbr. Dr. Herbert Preglau eingeladen, der seine Aufgaben als Gesandter des Wirtschaftsministers erklaerte.
Im Anschluss reisten die „Karteller-Truppe" weiter in die Stadt Leuven, wo sie abends vom Buergermeister empfangen wurde.
Der Samstag stand mehr im Zeichen der Erholung: Nach einer kurzen Feedbackrunde der Teilnehmer, fand die KVV statt, bei der nur die Vertreter der Verbaende anwesend waren.
Am Abend kamen alle Teilnehmer wieder zusammen, um den Abschluss der fuer alle interessanten und erfolgreichen Woche, im Rahmen einer flaemischen Kneipe, geschlagen von EKV Praesident Janklaas Gillis, zu feiern.
Mag. Bernhard Marckhgott A-D, Kb
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